Unter Chem-Sex wird der menschliche Sexualverkehr unter dem Einfluss von synthetischen Drogen verstanden. Verwendet werden Drogen wie GHB/GBL, Mephedron, Ketamin und Crystal Meth. Teilweise werden auch Poppers hinzugezählt. Das Phänomen ist aus der internationalen Schwulenszene bekannt.

Drogen können die Libido verstärken, zugleich sinkt die Hemmschwelle, ungeschützten Geschlechtsverkehr zu praktizieren und sich damit dem Risiko einer Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten auszusetzen. Ärzte und Drogenexperten warnen daher vor Chemsex-Partys. Steigende Infektionsraten bei HIV wurden mit schwulen Chemsexpartys in Verbindung gebracht.