Queers mit Essstörungen
Du bist queer – und Essen ist mehr als nur Nährstoff für dich?
Vielleicht versuchst du, Gefühle zu betäuben. Oder suchst Kontrolle. Vielleicht kämpfst du mit Binge Eating, Hungern, Zwang oder Scham. Dann bist du bei SHALK EATS richtig.
Unsere Gruppe richtet sich an queere Menschen mit Essstörungen oder essbezogenen Problemen – aber auch, wenn du nicht sicher bist, ob das bei dir „eine Diagnose“ ist: Wenn du merkst, dass dein Umgang mit Essen leidvoll ist, bist du willkommen.
Warum eine eigene Gruppe?
Essstörungen betreffen viele – queere Menschen jedoch oft doppelt. Denn zum Druck rund um Körper, Kontrolle oder Scham kommt häufig die Erfahrung von Ablehnung, Diskriminierung oder Unsichtbarkeit.
Was erwartet dich bei EATS?
Wir treffen uns alle zwei Wochen donnerstags online via Zoom – mit bis zu acht Teilnehmenden. Nach einem kurzen Vorgespräch ist die Teilnahme offen.
Ein typisches Online-Treffen:
– Einstieg mit Achtsamkeit & Ankommen
– Gesprächsrunde mit Redestabprinzip
– Abschlussrunde
und manchmal einfach ein bisschen Freude am Miteinander
Wenn etwas zu belastend ist, sprechen wir auch darüber. Du musst nichts „aushalten“.
Und manchmal wird aus online auch echt.
Aus Klicks werden Teller, aus Gesprächen echte Begegnungen. Wir kochen, essen und lachen – miteinander und füreinander.
Interesse: Dann schreib uns hier eine Email:
weitere Stimmen gelesen und gesprochen:
Unsere nächsten Treffen:
Was passiert bei Euch eigentlich so?
Weil sich viele fragen, wie ein Treffen bei uns abläuft ...

Achtsamkeitsübung
Viele von uns kommen direkt von der Arbeit zum Treffen. Deshalb nehmen wir uns zu Beginn fünf Minuten Zeit, um mit einer kleinen Achtsamkeitsübung anzukommen und entspannt(er) zu werden.

Eingangsblitz
Reihum erzählen wir uns gegenseitig, wie wir heißen, was unser Suchtmittel ist, und was uns seit dem letzten Treffen so alles beschäftigt hat.
In dieser Runde unterbrechen wir uns nicht, weder durch Rückfragen noch durch Kommentare.
Wenn Teilnehmer:innen zum ersten Mal dabei sind, erzählen wir etwas ausführlicher von unserer eigenen Suchtgeschichte, um das Eis zu brechen.

Gruppengespräch
Hier haben grundsätzlich alle Themen ihren Raum, denn natürlich kann alles im Leben auch Einfluss auf unsere Abstinenz haben: Job, Beziehung, Freizeit, Sex und noch vieles mehr.
Diu bestimmst, ob und wie intensiv Du Deine Themen besprechen möchtest. Und Du sagst, wenn Dich die Geschichten der anderen triggern oder belasten.

Ausgangsblitz
Am Ende hat noch einmal Jede und Jeder Zeit für eine kleine Reflexion: Wie gehe ich heute nach Hause? Beschäftigt mich noch ein Thema? Und vor allem: Bin ich rückfall-gefährdet und brauche nach dem Treffen noch einen Kontakt?
Auch hier gilt: Kein Kommentar, keine Rückfrage.
